Das die Daten im OpenStreetMap-Server nicht nur der Kartendarstellung a la Google Maps dienen, dürfte bereits bekannt sein. Nicht umsonst können nahezu jede x-beliebigen Meta-Daten wie Postkästen, Parkplätze, Kirchen, verschiedene Wege etc. pp. eingegeben werden. Ich habe letztes Jahr damit begonnen erste eigene Daten in den OpenStreetMap-Server einzupflegen. Darunter auch einige kleinere Rad-Touren. Kann man Straßen, Wege und Grünflächen in der offiziellen OpenStreetMap-Karte sehr gut erkennen, sieht es mit den Radwegen eher schlecht aus.
Wie ich eben durch einen Artikel vom Bodenseepeter erfahren habe, gibt es bereits seit einiger Zeit das OpenCycleMap-Projekt. Das bereitet die OpenStreetMap-Daten für Fahrradfahrer auf und erstellt somit eine wunderbare Radwander-Karte.
Hier im Vergleich einmal Magdeburg in der OpenStreetMap und einmal in der OpenCycleMap.
Weiterhin schreibt Bodenseepeter:
Von den 85.000 freiwilligen OSM-lern werden momentan alle Radwege der Welt (!!!) in der OSM angelegt und sind nun in der Opencyclemap sichtbar. Das Datenvolumen der OSM verdoppelt sich momentan alle 5 Monate, die Qualität der OSM wächst also exponentiell. Und mit ihr die Opencyclemap.
Wahnsinn. Man kann mit Fug und Recht behaupten, OpenStreetMap ist mächtig in Fahrt und das Wikipedia-Konzept hat sich einmal mehr bewiesen.
Wird Zeit, dass der Frost der Sonne weicht und ich mein Fahrrad sowie den GPS-Logger wieder zum Einsatz bringen kann. Jaja, ich weiß, man kann auch im Winter radeln. Aber nicht alles, was möglich ist, muss ich auch machen. Zumindest nicht in diesem Winter




