Kostenloses E-Book “Deploying Windows 7″

28 Oktober 2009 von anrichter 2 Kommentare »

Microsoft gibt zur Produkteinführung von Windows 7 eine kostenlose Anleitung zur Installation von Windows 7 frei. Das kostenlose E-Book Deploying Windows 7 geht auf über 300 Seiten auf die Installation von Windows 7 ein.

Das Buch ist in zwei Teile aufgebaut. Der Erste stammt aus dem Windows 7 Resource Kit und der zweite aus dem TechNet Magazin. Beide gehen sowohl auf Neuinstallation, Aktualisierungen sowie Übernahme von Benutzerdaten in unterschiedlichen Szenarien ein. Hilfreich ist sicher auch das Kapitel “Testing Application Compatibility”. Administratoren mittlerer und größerer Unternehmen, die den Umstieg auf Windows 7 planen, sollten einen Blick in das freie PDF werfen.

Zweites WebOS-Gerät im Anmarsch

27 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Palm hat nach dem Pre das zweite Gerät mit dem WebOS heraus. Anders als der Pre wird das Pixi getaufte Gerät die Tastatur offen tragen. Ganz im Stile der Treo-Geräte von Palm.

Wann das Gerät hierzulande erhältlich sein wird, steht noch nicht fest. Erste Bilder und ein Video gibt es bei Golem zu sehen.

VMWare Workstation in Version 7

27 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Es scheint, als wäre die halbe IT-Welt im 7-Fieber. Nun bringt auch Virtualisierungsspezialist VMWare die gleichnamige Workstation Virtualisierung in Version 7 heraus. Mit, wie sollte es anders sein, Windows 7 Unterstützung. Wer die neue Version einsetzt, erhält nun dank Aero in der Taskleiste eine Live-Vorschau der Aktivitäten innerhalb der Gastsysteme.

Auch die virtuellen Systeme selber bekommen bessere 3D-Unterstützung. DirectX 9.0c und OpenGL 2.1 sollen komplett unterstützt werden. Außerdem können pro Gast bis zu 4 virtuelle CPUs und bis zu 32GB RAM zugewiesen werden.

Laut Ankündigung wird die Einzelplatzversion 199 und das Upgrade 99 US Dollar kosten.

PDF Dokumente nach belieben mischen

25 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Ich kam heute mal wieder in die Verlegenheit mehrere PDF-Dokumente zu einem zusammenführen zu dürfen. Die einzelnen Dokumente sollten darüberhinaus nicht einfach sukzessive aneinandergereiht, sondern einzelne Seiten gemischt werden. Das Mittel der Wahl heißt hier pdftk – PDF Toolkit.

Das kleine Kommandozeilentool ist auf Debian schnell per

sudo aptitude install pdftk

installiert. Danach kann man einen ersten Blick in die Manpages werfen und sich von den massigen Features des kleinen Tools überzeugen.

Zurück zu meiner Aufgabenstellung. Ich habe ein Dokument Kapitel.pdf, welches separat auf jeder Seite Kapitelüberschriften enthält. Dazu gesellen sich die Kapitel selber in den PDF-Dateien Kapitel1.pdf, Kapitel2.pdf und Kapitel3.pdf. Dem pdftk kann man nun sagen, nimm zuerst Seite 1 von Kapitel.pdf, danach die Datei Kapitel1.pdf, gefolgt von Seite 2 der Kapitel.pdf und so weiter. Das ganze sieht dann so aus:

pdftk K=Kapitel.pdf A=Kapitel1.pdf B=Kapitel2.pdf C=Kapitel3.pdf \
cat K1 A K2 B K3 C output Buch.pdf

pdftk verlangt als erstes die Eingabedateien, die mittels vorangestelltem Bezeichner später referenziert werden. Danach folgt der Befehl cat und die Reihenfolge der vorn referenzierten PDF-Dateien. Beim Referenzieren kann mit einer an den Platzhalter angehängten Zahl auf einzelne Seiten oder ganze Seitenbereiche der referenzierten PDF-Datei angesprochen werden. Schließlich folgt der Befehl output mit dem Dateinamen der neu zu erzeugenden PDF-Datei. E Voila, mein PDF-Dokument ist so aus den einzelnen Bausteinen zusammengesetzt, wie ich es möchte.

Das PDF Toolkit kann natürlich noch weitere Nettigkeiten wie PDF-Dateien splitten, rotieren, ver- und entschlüsseln, Wasserzeichen hinzufügen, Metadaten lesen und schreiben und vieles mehr. Ein wahres Wundertool beim Bearbeiten von PDFs.

Auf zur Microsoft Tech-Ed Europe 2009

19 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Nun ist es offiziell. Ich werde Anfang November für eine Woche nach Berlin reisen und an der Tech-Ed Europe 2009 teilnehmen dürfen. Die Tech-Ed ist Microsofts größte Messe für Entwickler und IT-Profis.

Auf der europaweiten Veranstaltung finden innerhalb von 6 Tagen an die 450 Sessions statt. Dazu gibt es jede Menge Informationen zu kommenden Technologien wie dem SQL Server 2008 R2, Microsoft Windows Server 2008 R2 und last but not least Windows 7. Interessant ist schon mal die Planung des Events.

Nun heißt es meine Englisch-Kenntnisse auf Vordermann bringen. Denn Deutsch ist dort wohl eine Fremdsprache. So long, and thanks for all the fish. :)

Qualitativ hochwertige Ruby on Rails Beispiele

17 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Wenn man mit einer Programmiersprache entwickelt kann es nie schaden, sich einmal nach Produkten umzusehen, die mit dieser Sprache erstellt wurden. Das dachte sich auch Brian Racer und stellte eine Liste qualitativ hochwertiger Ruby on Rails Anwendungen zusammen.

Neben den Links zu den Anwendungen selber gibt es noch die Angaben, welche Plugins, Templates und Testwerkzeuge in den Anwendungen genutzt werden. Allen voran steht natürlich Ryan Bates Railscasts. Ein wöchentliches Muss :)

Ab heute gibt es den Palm Pre in Deutschland

13 Oktober 2009 von anrichter 1 Kommentar »

Ab dem heutigen Dienstag gibt es Palms neuesten Proß den Pre. Das Smartphone scheint dem angeschlagenen Unternehmen gut zu bekommen. So berichtet 3sat von steigenden Aktienkursen seit der Ankündigung des Pre. Ab heute nun gibt es den Pre auch in Deutschland. Leider nur exklusiv bei O2, was die Preisbildung negativ beeinflussen dürfte. Mit insgesamt 481€ ist der Plam nicht gerade ein Sonderangebot. Jedoch bekommt man für den Preis einiges geboten. Ausgiebige Tests schwirren zur Genüge im Netz umher.

Positiv am O2-Angebot finde ich die komplette Freiheit, die der Käufer mit dem Gerät erlangt. Kein Knebelvertrag mit einem exklusiv-Anbieter, kein Sim-Lock oder sonstige Sperren. Wer den Palm Pre bei O2 erwirbt, kann einen Mobilfunkanbieter seiner Wahl für den Onlinezugang benutzen.

Mich freut es, dass Palm endlich wieder Wind in den Segeln hat und vielleicht sogar an alte Zeiten anknüpfen kann. Schließlich war Palm mal ein Inbegriff für Handhelds. Und der Palm Vx ein wirklich guter Begleiter…

Kommt ein Delphi für Mac OS X und Linux?

12 Oktober 2009 von anrichter 1 Kommentar »

Alan Bauer kündigte eine überarbeitete Delphi-Roadmap mit zwei aussagekräftigen Quelltext Check-Ins an:


25232 trunk/com/ scanner.c Thu Oct 8 20:41:10 2009 UTC ytagawa

Log:

[dcc64]
(scanner.c) Don't define ASSEMBLER for x64 for awhile.


25224 trunk/com/ codegen.c Thu Oct 8 12:35:00 2009 UTC eboling

Log:

Refactoring in PassParams to support changes to stack alignment code.
Changed the logic for aligning the stack for parameter lists for the Mac.

In den Logs erkennt man zwei heiße Themen. Zum einen ist das die lang erwartete 64bit-Unterstützung und zum anderen die Portierung der IDE auf Mac OS X und Linux. Beide Punkte wollen die Delphi-Entwickler bei Embarcadero in Zukunft angehen. Diese und weitere Ziele verraten die Slides einer Roadshow-Präsentation.

Dort ist die Rede von 4 großen Projekten, an denen derzeit parallel gearbeitet wird. Im Project "Waver" wird die IDE überarbeitet, die Arbeit im Team vorangetrieben und neue Funktionalitäten in die Sprache Delphi integriert.

Das Project Delphi "X" hat sich zum Ziel gesetzt die einst schnellste und erfolgreichste IDE auf die Plattformen Mac OS X und Linux zu hieven. Die Verfügbarkeit von Delphi auf anderen Plattformen ist ein von vielen Entwicklern bereits seit geraumer Zeit gehegter Wunsch. Mit Kylix gab es bereits früher Versuche auf Linux Fuß zu fassen. Jedoch scheiterte der Versuch kläglich. Infolgedessen wurde Kylix eingestellt.

Als drittes großes Projekt wird das Project "Chromium" genannt. Ziel dieser Entwicklung ist die Qualität der IDE. Dazu ist geplant, lange ausstehende Bugs zu beheben, die Handhabbarkeit sowie die Dokumentation zu verbessern und eine engere Integration von Datenbanktools anzubieten.

Last but not least gibt es das bereits bekannte Project "Commodore". Ziel dieser Bemühungen ist die vollständige Unterstützung von 64 Bit. Darüberhinaus soll die RTL und VCL besser für paralleles Arbeiten gewappnet werden.

Zeitangaben finden sich auf den Folien leider nicht, sodass es bis dato reine Spekulation ist, wann welches Feature und vor allem in welchem Umfang ausgeliefert wird. Laut Alan Bauer wird an mehreren Projekten gearbeitet.

Seit der Abspaltung der Entwicklertools von Borland und die Aussiedlung in CodeGear sowie der spätere Aufkauf durch den Datenbankspezialisten Embarcadero hat die IDE rund um Delphi und dem C++ Builder endlich wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. Der Dornröschenschlaf, in den die Entwicklertools bei Borland gefallen sind, scheint überwunden zu sein.

VMware: Keine Beeps mehr auf der Konsole

8 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Wer kennt das nicht. Da installiert man sich eine Virtuelle Maschine mit Linux als Gastsystem innerhalb von VMWare Workstation und sobald man auf der Konsole der VM die Bash-Completion aufruft, beept das System wie wild. Das ist jedesmal ein riesen Schreck. Und nicht gerade angenehm, wenn mehrere Leute in einem Raum sitzen.

Was also tun? Die einfachste Möglichkeit, den Konsolen-Beep von Linuxgästen in VMWare zu deaktivieren ist ein Eintrag in der .VMX-Datei. Dazu muss als erstes die virtuelle Maschine heruntegefahren und in VMWare geschlossen werden. Dann die .VMX-Datei in einem Editor öffnen und folgende Zeile an beliebiger Stelle einfügen.

mks.noBeep = "TRUE"

Danach kann der Gast wie gewohnt gestartet und innerhalb desselbigen auf der Konsole munter die Bash-Completion ohne lästiges Beep genutzt werden.

Palm öffnet die Tore für Entwickler

6 Oktober 2009 von anrichter Keine Kommentare »

Wie Palm heute bekannt gab, wird sich das Unternehmen weit für webOS-Entwickler öffnen. Zum einen wird das Verteilen der eigenen Anwendung erheblich erleichtert. Die eigene App wird einfach an Palm geschickt und man bekommt einen Link zurück, den man per Blog, Twitter, Mail oder was auch immer publizieren kann. Die Installation der App erfolgt über diesen Link, ohne den App Catalog oder irgendeinen anderen Store zu nutzen. Ganz im Gegensatz zum Konkurrenten Apple, wird es bei den Apps auch keine Zensur seitens Palm geben.

Weiterhin können sich Entwickler von Open Source Anwendungen über das kostenlose Verteilen ihrere Anwendung über den App Catalog freuen. Damit entfallen die 99 US$ Gebühren pro Jahr und 50 US$ pro eingestellter Anwendung, die ich vor ein paar Tagen noch angeprangert habe. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber Apple und ihrem App Store.

Last but not Least können Entwickler auf die von Palm erfassten analytischen Daten zugreifen. Diese beinhalten unter anderem Logs von Abstürzen und den Gebrauch von Anwendungen. Diese Daten finden beim Konkurrenten Apple z.B. nicht den Weg zum Entwickler.

Der Kurs von Palm ist klar. Das Unternehmen geht einen offenen Weg. Keine Hindernisse für Open Source Programmierer und einfaches Verteilen der eigenen Anwendung. Das ist in meinen Augen der richtige Weg. Zudem gab es nach dem Meeting mit der Ankündigung für jeden Teilnehmer einen Palm Pre samt kabellosem Tochstone Ladegerät. Warum zum Henker habe ich keine Einladung bekommen? ;)

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