Beiträge getagged ‘Chrome OS’

Details und Quellcode zum Google Chrome OS

20 November 2009

Google hat diese Woche erste Informationen zum eigenen Betriebssystem veröffentlicht. Die Quellen stehen bereits jetzt unter http://src.chromium.org/ bereit. Bis das System aber auf den ersten Geräten ausgeliefert wird, vergeht noch einige Zeit. Laut Google ist nicht vor Ende 2010 damit zu rechnen.

Was hat nun das Google OS, was andere nicht bieten können? Google wäre nicht Google, wenn sie nicht Informationen über typische Computeranwender gesammelt und ausgewertet hätte. Laut Google verbringt der durchschnittliche Computeranwender 90% seiner Zeit im Internet. Dabei liest er Mails, News, chattet, spielt Spiele und vieles mehr. Und das alles mit seinem Webbroweser. Demnach ist er das wichtigste Programm auf dem Rechner.

Google greift mit ihrem Chrome OS nun unter anderem die Zeit an, die der Anwender nach dem Einschalten seines Computers warten muss, eh er mit seinem Browser ins Internet gehen kann. Auf modernen Systemen sind dies 45 Sekunden, die der Anwender wartend vor seinem Rechner verbringt. Google verspricht mit dem Chrome OS eklatante Verbesserungen. So soll das System in ca. 10 Sekunden einsatzbereit sein.

Zudem verlagert Chrome OS so ziemlich alles in das Internet. In die “Cloud”. Kein Update von Systemsoftware mehr, keine Einstellungen per Hand machen, keine Synchronisation mehrerer Computer. Schöne neue Cloud-Welt. Die Frage ist, wie sicher sind meine Daten in der Cloud und vertraue ich dem Anbeiter?

Wer nun Blut geleckt hat und mehr über Google Chrome OS, den Beweggründen für das eigene System, zur Sicherheit und Geschwindigkeit erfahren möchte, findet auf der Chromium OS Seite weiterführende Informationen. Diese sind für jedermann bequem als Videos aufbereitet. Eines davon möchte ich euch nicht vorenthalten: Was ist Google Chrome OS

Ich finde die Idee hinter Google Chrome OS sehr spannend. Auch denke ich, dass im Netz die Zukunft liegt. Es werden immer mehr Anwendungen im Netz zur Verfügung gestellt. Es gibt immer mehr Anbieter von Cloud-Systemen. Neben Amazon und Google prescht nun auch Microsoft mit ihrem Windows Azure und SQL Server Azure ins Internet. Es tut sich also was auf diesem Markt.

Virtuelle VMWare Maschine mit VirtualBox öffnen

14 November 2009

Viele virtuelle Maschinen, die zum Herunterladen angeboten werden, liegen als VMWare Maschinen vor. Was tun, wenn man aber VirtualBox als Virtualisierungslösung einsetzt?

VirtualBox kann seit einigen Versionen das virtuelle Festplattenformat von VMWare lesen, nicht jedoch die virtuelle Maschine selber. Da bleibt nur Handarbeit übrig. So zum Beispiel beim Öffnen von Google Chrome OS 0.4.223 Beta mit VirtualBox.

Chrome OS in VirtualBox

Chrome OS in VirtualBox

Als erstes wird die virtuelle Festplatte (.vmdk) an den Ort kopiert, wo normalerweise die Festplattenimages von VirtualBox liegen. Das ist meistens im Ordner ~/.VirtualBox/HardDisks. Als nächstes wird das eben kopierte Festplattenimage in Manager für virtuelle Fesplatten bekannt gemacht. Danach wird eine neue virtuelle Maschien ohne Festplatte erzeugt. Nun bleibt nur noch, die Einstellungen aus der VMWare Maschine in die eben neu erstellte zu übernehmen. Dazu wird die .vmx Datei in einem Texteditor geöffnet und die Parameter aus dieser Datei in die eben erstellte VirtualBox Maschine übernommen.

Im Fall von Google Chrome OS sind das 512MB Ram, Suse als Gastsystem, eine Netzwerkkarte sowie ein SCSI-Device für die Festplatte. Beim Erstellen der Festplatte wird ein LSILogi SCSI Gerät hinzugefügt und das oben kopierte Festplattenimage daran gebunden.

Nach den erfolgten Einstellungen kann die virtuelle Maschine gestartet werden.

Google Chrome OS 0.4.223 Beta

28 Oktober 2009

Das Google an einem eigenen, auf Linux basierenden Betriebssystem bastelt, dürfte hinreichend bekannt sein. Eine offizielle Version gibt es bis dato zwar noch nicht, aber für Early Adoptors stellt Google eine neue Beta ihres OS zum kostenlosen Download bereit. Wie Phoronix zu berichten weiß, wird das System mit einer angpassten GNOME 2.24 Oberfläche samt Chrome 4.0.223, Picasa 2.7, OpenOffice.org 3.0, GIMP 2.6 und dem Flash Player 10.0 ausgeliefert.

Zum Download steht die Installation als ISO-Datei und ein bereits instlliertes System als VMDK-Datei bereit. Mein DSL-Zugang glüht bereits. Schließlich bin ich neugierig auf Googles neues Kind…

Update: Bei dem verlinkten System handelt es sich nicht um das Google Chrome OS, sondern um ein einfaches SuSE Linux mit installiertem Google Chrome Webbrowser. Google hat mittlerweile auch die Seite deaktiviert.

Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Deutschland
This work by Andreas Richter is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Deutschland.