Beiträge getagged ‘iPhone’

Kopiert Palm Apple?

1 Oktober 2009

WebOS und die Palm Pre Geräte werden seit dessen Ankündigung als Palms Rettungsanker und erster ernst zu nehmender Apple iPhone-Killer gehandelt. Doch wen ich lesen muss, dass Palm mit ihrem zentralen App Catalog, dem Pendant zu Apples App Store, in die Fussstapfen des Konkurrenten tritt, kommen erste Zweifel auf, ob das der für Palm richtige Weg ist. Da werden Open Source Anwendungen für Palms WebOS nicht im App Catalog freigegeben. Weiterhin wird dem Autor der Anwendungen, namentlich Jamie Zawinski, verboten diese auf seiner eigenen Seite bereitzustellen.

Nach einigen Wochen dann die vermeintliche Wende bei Palm. Jamie Zawinski darf seine Anwendungen auf seiner eigenen Seite anbieten. Möchte er jedoch die – wohlgemerkt Open Source – Anwendungen für jedermann im App Catalog gelistet haben, möchte er doch ein gültiges PayPal-Konto vorweisen und eine Gebühr von 99 US$ jährlich entrichten.

Ähem. Also Palm: Das ist definitiv der falsche Weg. Es ist richtig und essenziell, dass Palm mit ihren neuen Geräten, dem WebOS und dem dazugehörigen App Catalog Geld verdienen möchte und auch muss. Aber sollte man nicht denjenigen entgegenkommen, die in ihrer Freizeit Anwendungen für die neue Plattform schreiben, diese der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und somit dem neuen Sproß aus dem Hause Palm zu mehr Glanz verhelfen?

So wird das nichts mit dem iPhone-Killer. Aber gut; wie Ben Galbraith verlauten lässt befindet sich Palms App Central noch im Betastadium und das Unternehmen sammelt erste Erfahrungen mit einem zentralen Softwarestore. Aus Fehlern lernt man ja bekanntermaßen.

MonoTouch 1.0 ist da und kostet richtig Geld

15 September 2009

Novell hat das vor einiger Zeit genkündigte MonoTouch in einer ersten Version veröffentlicht. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die freie .NET Implementierung Mono für das Apple iPhone in der MonoTouch-Version kostenfrei zur Verfügung steht. Als iPhone-Entwickler muss man ja bereits Mitglied im kostenpflichtigen Apple iPhone Developer Program sein, um seine Anwendungen überhaupt ersteinmal in den App Store stellen zu können.

Und nun noch die von heise developer bekanntgegebenen Preise von 399 US-Dollar bis 3.999 US-Dollar für MonoTouch. Was auch noch einen Mac sowie das iPhone SDK von Apple voraussetzt.

Ok. Ich habe weder einen Mac noch ein iPhone und bin auch weit entfernt von einer Mitgliedschaft im iPhone Developer Program. Aber ich finde die Hürden, die einem Entwickler beim Erstellen und Verbreiten von iPhone-Anwendungen in den Weg gelegt werden etwas übertrieben. Ist eben doch ein elitärer Kreis, diese Apple-Jünger. ;)

Zum Glück gibt es ja noch zwei ernst zu nehmende Alternative zum iPhone: Googles Android und Palms WebOS. Bleibt abzuwarten, wer von den beiden, wenn nicht gar beide, zum iPhone-Killer avancieren…

Neue Infoseite für MonoTouch

4 September 2009

Wie ich bereits vor genau einem Monat berichtet habe, ist ein Port der freien .NET-Alternative Mono auf das Apple iPhone gestartet. Wer vom MonoTouch getauftem Projekt mehr Informationen wie Artikel, Podcasts, Codesnippets etc. pp. benötigt oder auch teilen möchte, findet auf monotouch.info eine neue, zentrale Anlaufstelle.

MonoTouch bringt .NET aufs iPhone

4 August 2009

Mit dem Projekt MonoTouch haben es einige Mono-Entwickler geschafft, .NET auf das Apple iPhone zu bringen. Eine erste Betaversion soll bereits laufen. Allerdings noch eingeschränkt, wie heise Developer berichtet. So unterbindet Apple per Richtlinien die Ausführung von .NET-Bytecode mittels JIT-Compiler. Als Lösung bietet MonoTouch einen Compiler, der .NET Code in Maschinencode für das iPhone übersetzt.

Das Ziel von Mono, .NET auf Apples iPhone zu bringen, finde ich lobenswert. Auch weil dadurch eine breitere Schaar an Entwicklern angesprochen wird. Bleibt nur abzuwarten, wie Apple darauf reagiert und wann es die ersten Mono-Applikationen aus dem App Store schmeißt. Die Apfel-Leute sind mir in der Sache etwas zu rigoros…

Palm Pre exklusiv bei O2

7 Juli 2009

Warum um alles in der Welt heften sich Handyhersteller wie Apple und nun auch Palm an einen exklusiven Mobilfunkanbieter zum Vertrieb ihrer Hardware. Im Falle Apple kann ich es ja unter Umständen noch verstehen, da einige Funktionen des iPhone die Unterstützung des Mobilfunkbetreibers benötigen. Aber im Falle Palm, die wie nun angekündigt ihren Rettungsanker Palm Pre, in Deutschland exklusiv bei O2 anbieten werden, kann ich es nicht verstehen. :(

Vielerorts liest man, dass der Palm Pre als iPhone-Killer gehandelt wird und das angeschlagene Unternehmen Palm zu altem Glanz verhelfen soll. Aber Jungs: Bitte nicht mit exklusiven Vertriebspartnern! Damit erreicht man nicht die Masse, die nötig ist, um dem iPhone paroli bieten und das eigene Unternehmen wieder nach vorn bringen zu können.

Jedoch lässt die Tatsache hoffen, dass O2 die Geräte ohne Sim-Lock anbieten und nicht an einen bestimmten Tarif binden wird. Was die Geräte kosten werden steht bis dato noch in den Sternen. Der Preis ist übrigens ein weiterer Punkt, der aus Konsumentensicht gegen einen exklusiven Vertrieb spricht. Nunja; spätestens Weihnachten werden wir schlauer sein. Denn dann soll der Palm Pre in unseren schönen Landen erhältlich sein.

Leider schmälert die Exklusivität mein Interessen am Palm Pre, obwohl das offene WebOS schon sehr verführerisch ist. :) Wie sieht das bei Euch aus? Ist das Interesse überhaupt vorhanden? Braucht man ein Smartphone wie das iPhone oder den Palm Pre überhaupt? Oder ist das doch nur ein, zugegebenermaßen sehr cooles, Geek-Spielzeug?

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