Heute war es soweit. Es musste ja irgendwann einmal passieren. Nach ein paar wilden und unüberlegten Mausklicks war sie weg: meine KDE Kontrolleiste. Ok. Nun hatte ich zwar mehr Platz auf dem Desktop, aber dafür weder Startmenü, noch eine Fensterleiste noch die Uhrzeit und die CPU-Taktfrequenz. Was also tun? Kurz überlegt und da kam mir des Rätsels Lösung.
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KDE Kontrolleiste wiederherstellen
19 Januar 2010Update auf Kubuntu 9.10
1 November 2009Nachdem diesen Donnerstag Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala das Licht der Welt erblickte, sah ich mich nahezu genötigt, meine Kubuntu 9.04 Installation auf das aktuelle System zu hieven. Also Kubuntu gestartet und den Update-Manager per
update-notifier-kde -uangestoßen. Ich hätte auch warten können, bis mir das System die Verfügbarkeit vom neuen Kubuntu mitgeteilt hätte. Nur wer möchte schon warten
Das Update startete ohne Probleme mit einer ordentlichen grafischen Oberfläche. Als erstes wurden Quellen von Fremdpaketen wie Google Chrome oder das KDE 4.3 PPA deaktiviert. Danach hat es sich die aktualisierte Paketliste geholt und mir ein Update von ca. 3,5 Stunden Dauer prophezeit. Und in der Tat. Der Download hat die berechnete Zeit benötigt.
Danach ging die Installation los und es sah alles soweit recht gut aus. Bis jedoch keine Aktualisierung der Oberfläche mehr wahrnehmbar war. Hm. Die laufenden Prozesse angeschaut und keine Ausreißer entdeckt. Auch die Plattenaktivität war gleich null. Dem ganzen Zustand habe ich ein paar Minuten Schonzeit gegönnt, eh ich meinen Rechner einem Neustart unterzog. Ich hätte auch Prozesse killen und das Upgrade danach erneut anstoßen können. Jedoch war ich kurz vor Mitternacht nicht mehr in der Laune dazu.
Nach dem vermeintlichen Absturz des Updates auf Kubuntu 9.10 und dem Neustart versuchte ich erneut das Upgrade mit o.g. Befehl anzustoßen. Jedoch ohne Erfolg. Klar. Das System war ja bereits zu einem gewissen Teil auf dem Stand von Karmic Koala. Also ab auf die Konsole und ein beherztes
sudo dpkg --configure -a
und das System hat seine Arbeit, dank dem absolut genialen Paketsystem von Debian, wieder aufgenommen.
Was ist nun in Kubuntu 9.10 anders als in 9.04? Als erstes natürlich das super geniale KDE 4.3. Dazu kommen ein an KDE angepasstes OpenOffice.org sowie ein endlich in KDE 4 Optik verfügbares K3B. Die anderen Nettigkeiten von Kubuntu 9.10 habe ich mir noch nicht angesehen.
Unter der Haube muss sich auch etwas getan haben, denn mein Notebook läuft ruhiger als vorher. Der Lüfter springt nicht mehr allzu oft an und die Desktopeffekte fressen auch nicht mehr allzuviel Rechenpower.
Alles in allem gefällt mir Kubuntu 9.10 bisher super. Wer noch nicht aktualisiert hat, sollte den Schritt schon allein wegen KDE 4.3 gehen. Es lohnt sich aus meiner Sicht
Neuer Twitter-Client
25 Juli 2009Vor ein paar Wochen bin ich Mitglied der zwitschernden Internet-Gemeinde geworden. Die Suche nach meinem favorisierten Twitter-Client ist bisher noch nicht abgeschlossen. Kam bisher das KDE4-Widget für Twitter, KDETwitter, zum Einsatz, habe ich mir heute choqoK installiert.
Das Widget sieht zwar recht schnuklig aus, hat aber zwei gravierende Nachteile. Erstens informiert es mich nicht über eingehende Tweets und zum zweiten kann ich nicht per Alt + Tab auf das Widget wechseln.
Da scheint mir choqoK schon besser zu sein. Es präsentiert sich im KDE4-typischen Oxygen-Style und informiert mich über neue Tweets per KNotifier. Außerdem kann ich per Tastaturkürzel zum Clienten gelangen. Für einen bekennenden “Maushasser” wie mich nahezu perfekt
Ein weiteres Schmankerl von choqoK ist die Verwaltung mehrerer Twitter-Accounts. Das benötige ich zwar nicht (im Moment), es ist aber gut zu wissen, dass es möglich ist.
Kate als Ruby on Rails Editor
16 Juli 2009Auf der Suche nach einem geeigneten Editor für meine Ruby on Rails Entwicklung, habe ich vor einigen Tagen damit begonnen den KDE-Editor Kate etwas intensiver zu nutzen. Positiv viel mir das bereits vorhandene Syntax-Highlighting für Ruby Code auf. Mit farbigem Text lässt es sich wesentlich leichter Programmieren
Da Kate ein reiner Editor ist, der keine Projekte kennt, kam die Frage auf, wie ich es doch schaffen könnte zumindest eine Art Projekt in Kate zu nutzen. Des Rätsels Lösung heißt im Kate-Jargon “Sitzung”. Eine Sitzung merkt sich neben den geöffneten Dateien auf Wunsch auch die Ausdehung und Position des Editors. Einzig die Einstellungen in Kate muss man abweichend vom Standard so anpassen, dass der Editor ohne eine Sitzung startet und beim Beenden die eventuell geöffnete Sitzung schließt. Das ganze sieht man in nebenstehendem Bild.
Nun gibt es in Rails sowohl Haml als auch Sass als Markupsprachen für HTML und CSS. Leider bietet Kate von Haus aus kein Syntaxhighlighting für diese Datentypen. Bei meiner Suche im Netz bin ich auf die Seite Haml/Sass Syntax Highlighting gestoßen. Dort steht eine XML-Datei für Kate bereit, die heruntergeladen und als
~/.kde/share/apps/katepart/syntax/haml.xml
gespeichert wird. Ab dem nächsten Öffnen einer Haml oder Sass Datei steht auch für diese Dateitypen Syntaxhighlighting bereit.
So gewappnet kann Kate durchaus als Ruby on Rails Editor zum Einsatz kommen, auch wenn einige Nettigkeiten anderer IDEs fehlen. Dafür startet Kate recht fix. Und Schnelligkeit gehört nun mal zu Ruby on Rails
Wird es Zeit, sich Git anzusehen?
8 Juli 2009In den letzten Wochen und Monaten habe ich immer mehr Berührung mit dem Verwaltungssystem Git bekommen. Sei es durch eine Vielzahl an Plugins für Ruby on Rails, die auf github gehostet werden, oder die seit einigen Wochen öffentlich zugänglichen Qt Quellen auf Gitorious. Und heute kam die Meldung, dass auch KDE von Subversion auf Git wechseln möchte.
Wird es also Zeit für mich einmal einen näheren Blick auf Git zu werfen? Dabei stellen sich mir die Fragen, wie ich einen Server installiere, über welches Protokoll greif ich auf ihn zu. Wie handhabe ich Zweige, Commits, Merges und wie sehe ich mir das Log an? Alles Fragen, die ich mir in Zukunft sicher einmal beantworten werden. Wenn es soweit ist, könnt ihr an dieser Stelle die Antworten darauf lesen.
KDE 4 als Windows 7 verkauft
7 Februar 2009Die Jungs von ZDNet Austalien haben Passanten auf der Straße das neue Windows 7 vorgespielt. Viele der Befragten waren sehr angetan von der neuen Oberfläche, sehen sie als einfacher zu bedienen an und würden sofort wechseln. Sogar der Vergleich mit Apple Mac OS X kam auf.
Einen Haken hat die ganze Geschichte. Das gezeigte System ist nicht Windows 7 sondern ein Linux mit dem neuen KDE 4. Ein gelungenes Experiment, wie ich finde. Aber seht selbst:
USB-Festplatte über festen Mountpoint ansprechen
26 November 2008Vor einigen Tage habe ich mein Debian SID von KDE3 auf KDE4/experimental aktualisiert. Unter KDE3 hatte ich meine externe Festplatte automatisch in /media/mybook einbinden lassen. Auf dem Verzeichnis bauen meine Backup-Scripte und einiges mehr auf. Leider bietet KDE4 noch nicht die Möglichkeit, ein USB-Device immer in einem bestimmen Verzeichnis automatisch zu mounten. Also ran an die Suche dies per udev/hal/sonstwas zu erledigen.
Auf der Suche bin ich nach einigen udev-Scripten auf die wohl einfachste Möglichkeit gestoßen, meine Anforderungen umzusetzen. HAL in Debian SID ist derzeit so eingestellt, dass angeschlossene USB-Massenspeicher immer unter /media/ gefolgt vom Label-Namen des Dateisystems eingebunden werden. Sprich die USB-Festplatte angestöpselt, über dmesg die Partition auf der Platte bestimmt und mit
e2label /dev/sdb1 mybook
das Label auf mybook gesetzt.
Und tatsächlich. Nach dem Ab- und wieder Anstöpseln der Platte meldet mir KDE4 in der Taskleiste ein neues Gerät mit dem Namen mybook. Ein Klick darauf und KDE4 bindet mir meine Platte unter /media/mybook ein. Genau wie ich es benötige. Kann nicht alles so einfach sein?



