Beiträge getagged ‘Kubuntu’

[Linux] Single Sign On mittels SSH

15 Juli 2010

Nun dürfte es sich ja bereits herumgesprochen haben, dass auf entfernte Rechner per SSH zugegriffen wird. Sei es um die Rechner zu administrieren oder auf ein dort befindliches Git-, Subversion- oder was auch immer für ein Repository zugegriffen wird. Aus Sicherheitsgründen kommt zur Authentifizierung ein SSH-Schlüsselpaar zum Einsatz wobei der öffentliche Schlüssel auf jeden SSH-Server kopiert wird, der erreicht werden soll.

Soweit das Setup. Wenn nun auf den entfernten Rechner zugegriffen wird, erfolgt die Authentifizierung nicht durch das Übertragen eines Passwortes an den Server sondern per SSH-Schlüssel. Dieser kann und sollte auch beim Erzeugen mit einem Passwort gesichert werden. Beim Verwenden des SSH-Schlüssels wird nun lokal dieses Passwort abgefragt.

Wer nicht bei jedem Kontakt zum Server, was bei der Verwendung von GIT durchaus viele sein können, nicht jedesmal das Passwort eintippen möchte, greift zu ssh-add. Das schaltet nach Eingabe des korrekten Passwortes den SSH-Schlüssel frei und fügt ihm den SSH-Agenten zu. Dieser wird bei jedem SSH-Befehl nach dem freigeschalteten Schlüssel abgefragt.

Das ist schon recht komfortabel. Dank Pluggable Authentication Modules kann aber bereits beim Login am lokalen Rechner der SSH-Schlüssel freigeschalten und an den SSH-Agenten übergeben werden. Per

sudo aptitude install libpam-ssh

wird PAM-SSH installiert. Die Debian- und damit auch die Ubuntu-Pakete richten die Authentifizierung so ein, dass normal gegen das Unix-Passwort authentifiziert wird. Danach gelangt das Passwort an PAM-SSH, welches den SSH-Schlüssel frei schaltet. Vorausgesetzt natürlich beide Passwörter sind gleich.

Perfekt! Leider hat diese Konstellation einen Haken. Ist das Heimatverzeichnis per ecryptfs verschlüsselt, hat PAM keine Chance auf den sicheren SSH-Schlüssel, der im Normalfall in ~./ssh/ gespeichert wird, zuzugreifen. Das Problem ist bekannt und einen entsprechenden Bugreport gibt es auch.

Wenn der NetworkManager nicht mehr managen möchte

27 Juni 2010

Unter Kubuntu und anderen Linuxderivaten kommt zum Einrichten und Verwalten von Netzwerkverbindungen häufig der NetworkManager zum Einsatz. So auch bei mir. Das Stück Software hat bisher tadellos seinen Dienst verrichtet. Bis gestern, als ich meinen Laptop aus dem wohlverdienten Mittagsschlaf aufweckte. Ab da gab es kein Netzwerk mehr.

Sämtliche Versuche den NetworkManager wieder zum Arbeiten zu überreden, verliefen erfolglos. Sämtliche Netzwerkgeräte in meinem Laptop waren unmanaged. Somit konnte ich weder LAN noch WLAN einrichten. Erst die harte Tour über die /etc/network/interfaces als root brachte mir endlich wieder das Netz in den Rechner. Das jedoch konnte nicht die Lösung des Problems sein.

Also Tante Google befragt und folgenden Tipp auf ubuntuforums.org gefunden:

sudo service network-manager stop
sudo rm /var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state
sudo service network-manager start

Und siehe da: Nun arbeitet der NetworkManager wieder wie erwartet. Warum die Einträge in der NetworkManager.state verhunzt waren, kann ich nicht sagen. Bisher hatte ich damit noch keine Probleme. Aber irgendwann ist wohl immer das erste mal :)

Update auf Kubuntu 9.10

1 November 2009

Nachdem diesen Donnerstag Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala das Licht der Welt erblickte, sah ich mich nahezu genötigt, meine Kubuntu 9.04 Installation auf das aktuelle System zu hieven. Also Kubuntu gestartet und den Update-Manager per

update-notifier-kde -u

angestoßen. Ich hätte auch warten können, bis mir das System die Verfügbarkeit vom neuen Kubuntu mitgeteilt hätte. Nur wer möchte schon warten :)

Das Update startete ohne Probleme mit einer ordentlichen grafischen Oberfläche. Als erstes wurden Quellen von Fremdpaketen wie Google Chrome oder das KDE 4.3 PPA deaktiviert. Danach hat es sich die aktualisierte Paketliste geholt und mir ein Update von ca. 3,5 Stunden Dauer prophezeit. Und in der Tat. Der Download hat die berechnete Zeit benötigt.

Danach ging die Installation los und es sah alles soweit recht gut aus. Bis jedoch keine Aktualisierung der Oberfläche mehr wahrnehmbar war. Hm. Die laufenden Prozesse angeschaut und keine Ausreißer entdeckt. Auch die Plattenaktivität war gleich null. Dem ganzen Zustand habe ich ein paar Minuten Schonzeit gegönnt, eh ich meinen Rechner einem Neustart unterzog. Ich hätte auch Prozesse killen und das Upgrade danach erneut anstoßen können. Jedoch war ich kurz vor Mitternacht nicht mehr in der Laune dazu.

Nach dem vermeintlichen Absturz des Updates auf Kubuntu 9.10 und dem Neustart versuchte ich erneut das Upgrade mit o.g. Befehl anzustoßen. Jedoch ohne Erfolg. Klar. Das System war ja bereits zu einem gewissen Teil auf dem Stand von Karmic Koala. Also ab auf die Konsole und ein beherztes

sudo dpkg --configure -a

und das System hat seine Arbeit, dank dem absolut genialen Paketsystem von Debian, wieder aufgenommen.

Was ist nun in Kubuntu 9.10 anders als in 9.04? Als erstes natürlich das super geniale KDE 4.3. Dazu kommen ein an KDE angepasstes OpenOffice.org sowie ein endlich in KDE 4 Optik verfügbares K3B. Die anderen Nettigkeiten von Kubuntu 9.10 habe ich mir noch nicht angesehen.

Unter der Haube muss sich auch etwas getan haben, denn mein Notebook läuft ruhiger als vorher. Der Lüfter springt nicht mehr allzu oft an und die Desktopeffekte fressen auch nicht mehr allzuviel Rechenpower.

Alles in allem gefällt mir Kubuntu 9.10 bisher super. Wer noch nicht aktualisiert hat, sollte den Schritt schon allein wegen KDE 4.3 gehen. Es lohnt sich aus meiner Sicht :)

Ubuntu 9.10 ist seit heute verfügbar

29 Oktober 2009

Pünktlich nach Zeitplan hat Canonical heute Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala veröffentlicht. Ext4 und Grub2 gehören ebenso zur neuen Version wie der Linux Kernel 2.6.31. Ubuntu wird mit GNOME 2.28, Kubuntu mit KDE 3.5.2 ausgeliefert.

Von der neuen Version stehen ISOs für x86 und amd64 bereit. Wer bereits ein Ubuntu auf seinem Rechner laufen hat, wird über die neue Version per Updater informiert und kann das Update onine ausführen. Meins läuft bereits, braucht aber noch ein paar Minuten zum Download.

Der Ansturm auf die neue Version scheint so groß zu sein, dass derzeit die Seiten von Ubuntu und Kubuntu nicht erreichbar sind. In der Zwischenzeit kann man sich die ersten ausführlichen Testberichte auf heise open und Golem zu gemüte führen.

Kubuntu auf dem HP 6715b

10 Januar 2008

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer eines HP 6715b Notebooks. Geliefert wurde es mit vorinstalliertem FreeDOS. Also kein Geld für unnützte Software-Lizenzen ausgegeben :)
» Weiterlesen: Kubuntu auf dem HP 6715b

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