Beiträge getagged ‘Linux’

Keine Verbindung mehr zu Twitter mit Choqok

1 September 2010

Mein Twitterclient der Wahl zu Hause ist Choqok. Mit Kubuntu 10.04 hatte ich die Version 0.9.55a installiert. Mit dieser bekam ich seit gestern Fehler beim Verbindungsversuch, dass ich nicht authorisiert werden könne.

Heute bin ich dann über die Nachricht gestolpert, dass Twitter die Authentifizierung von externen Cleints nur noch per OAuth zulässt. Also habe ich mich auf die Suche begeben und auf den Seiten von Choqok entdeckt, dass eine neuere Version OAuth unterstützt. Vor die Wahl gestellt, selber zu kompilieren oder ein PPA zu nutzen, entschied ich mich für die zweite Variante. Im PPA von Adilson dos Santos Dantas fand ich eine aktuelle Choqok Version. Also folgendes auf der Kommandozeile eingegeben und Choqok ist in einer OAuth-fähigen Version installiert.

sudo add-apt-repository ppa:adilson/experimental
sudo aptitude update
sudo install choqok

Danach habe ich die Paketquelle vorerst deaktiviert, da in ihr auch Thunderbird in einer neueren Version vorliegt. Doch das Paket möchte ich nicht anfassen.

Nach der Aktualisierung musste ich meinen Twitter-Account in Choqok erneut anlegen. Nur so funktioniert OAuth. Beim neu Anlegen fragt Choqok die Twitterseite um Authentifizierung. Lässt man Choqok gewähren, bekommt man ein PIN-Code, der in Choqok eingegeben werden muss. Et voila: Die Verbindung steht wieder :)

Choqok Twitter OAuth

Für alle, die Gwibber als Twitter-Client der Wahl besitzen, habe ich einen Beitrag bei Disfunctions gefunden, wie Gwibber aktualisiert werden kann.

[Linux] Single Sign On mittels SSH

15 Juli 2010

Nun dürfte es sich ja bereits herumgesprochen haben, dass auf entfernte Rechner per SSH zugegriffen wird. Sei es um die Rechner zu administrieren oder auf ein dort befindliches Git-, Subversion- oder was auch immer für ein Repository zugegriffen wird. Aus Sicherheitsgründen kommt zur Authentifizierung ein SSH-Schlüsselpaar zum Einsatz wobei der öffentliche Schlüssel auf jeden SSH-Server kopiert wird, der erreicht werden soll.

Soweit das Setup. Wenn nun auf den entfernten Rechner zugegriffen wird, erfolgt die Authentifizierung nicht durch das Übertragen eines Passwortes an den Server sondern per SSH-Schlüssel. Dieser kann und sollte auch beim Erzeugen mit einem Passwort gesichert werden. Beim Verwenden des SSH-Schlüssels wird nun lokal dieses Passwort abgefragt.

Wer nicht bei jedem Kontakt zum Server, was bei der Verwendung von GIT durchaus viele sein können, nicht jedesmal das Passwort eintippen möchte, greift zu ssh-add. Das schaltet nach Eingabe des korrekten Passwortes den SSH-Schlüssel frei und fügt ihm den SSH-Agenten zu. Dieser wird bei jedem SSH-Befehl nach dem freigeschalteten Schlüssel abgefragt.

Das ist schon recht komfortabel. Dank Pluggable Authentication Modules kann aber bereits beim Login am lokalen Rechner der SSH-Schlüssel freigeschalten und an den SSH-Agenten übergeben werden. Per

sudo aptitude install libpam-ssh

wird PAM-SSH installiert. Die Debian- und damit auch die Ubuntu-Pakete richten die Authentifizierung so ein, dass normal gegen das Unix-Passwort authentifiziert wird. Danach gelangt das Passwort an PAM-SSH, welches den SSH-Schlüssel frei schaltet. Vorausgesetzt natürlich beide Passwörter sind gleich.

Perfekt! Leider hat diese Konstellation einen Haken. Ist das Heimatverzeichnis per ecryptfs verschlüsselt, hat PAM keine Chance auf den sicheren SSH-Schlüssel, der im Normalfall in ~./ssh/ gespeichert wird, zuzugreifen. Das Problem ist bekannt und einen entsprechenden Bugreport gibt es auch.

Wenn der NetworkManager nicht mehr managen möchte

27 Juni 2010

Unter Kubuntu und anderen Linuxderivaten kommt zum Einrichten und Verwalten von Netzwerkverbindungen häufig der NetworkManager zum Einsatz. So auch bei mir. Das Stück Software hat bisher tadellos seinen Dienst verrichtet. Bis gestern, als ich meinen Laptop aus dem wohlverdienten Mittagsschlaf aufweckte. Ab da gab es kein Netzwerk mehr.

Sämtliche Versuche den NetworkManager wieder zum Arbeiten zu überreden, verliefen erfolglos. Sämtliche Netzwerkgeräte in meinem Laptop waren unmanaged. Somit konnte ich weder LAN noch WLAN einrichten. Erst die harte Tour über die /etc/network/interfaces als root brachte mir endlich wieder das Netz in den Rechner. Das jedoch konnte nicht die Lösung des Problems sein.

Also Tante Google befragt und folgenden Tipp auf ubuntuforums.org gefunden:

sudo service network-manager stop
sudo rm /var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state
sudo service network-manager start

Und siehe da: Nun arbeitet der NetworkManager wieder wie erwartet. Warum die Einträge in der NetworkManager.state verhunzt waren, kann ich nicht sagen. Bisher hatte ich damit noch keine Probleme. Aber irgendwann ist wohl immer das erste mal :)

[Buch] Ubuntu GNU/Linux zum kostenlosen Download

11 Juni 2010

Galileo Press ist ja bekannt dafür, etliche gute Buchtitel irgendwann zum online Lesen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. So auch mit dem umfassenden Handbuch zu Ubuntu 10.4 LTS “Lucid Lynx” – “Ubuntu GNU/Linux” von Markus Fischer. Nachteil dabei: Man muss eine Verbindung zum Internet haben, um das Buch lesen zu können. Bis jetzt.

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Was die Kuh sagt zählt

10 April 2010

Bekannterweise gibt es auf einem Unixsystem für jede Aufgabe eine Anwendung, die diese Aufgabe bestmöglich erledigt. Das ist ein altbewährtes System. Auf der Kommandozeile habe ich in den letzten Jahren viele dieser Tools schätzen gelernt und nutze etliche davon täglich. Aber heute habe ich eine neue entdeckt, die wohl lebenswichtig ist.

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Kostenlose Webinare der Linux Foundation

28 Januar 2010

Wissen ist immer gut. Und noch besser ist es, wenn das Wissen kostenlos zur Verfügung steht. Das denken sich auch einige Leute bei der Linux Foundation. Die Organisation rund um den Linux Kernel startet zum 1. März eine Reihe kostenloser Webinare zum Linux Kernel, der Community und verwandten Themen.

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Paketbau mit dem openSUSE Buildservice

27 Januar 2010

Jeder Open-Source-Entwickler möchte seine Software so weit wie möglich verbreiten. Dazu braucht er viele Anwender. Nun sollte man als Entwickler dem Anwender die Installation der eigenen Software so einfach wie möglich machen. Dazu bieten sich die distributionseigenen Paketsystem geradezu an. Nun ist es möglich, für jedes Zielsystem eine eigene virtuelle Maschine aufzusetzen und dort die jeweiligen Pakete zu bauen. Jedoch ist der Aufwand sehr hoch und auch unnötig. Es geht auch einfacher.

Erfahre mehr über den openSUSE Buildserver

Debianinstallation bereinigen

27 September 2009

Was tun, wenn man sein Debian-System so vermurkelt hat, dass man es nur mit großem Aufwand bereinigt kriegt? Was, wenn zuviel Pakete testweise installiert wurden? Eine Möglichkeit wäre das System komplett neu aufzusetzen. Aber wir sind doch hier nicht bei Windows ;) . Eine besser Möglichkeit bietet uns das wirklich einmalig gute Paketverwaltungssystem von Debian.

Mittels dpkg --get-selections und dpkg --set-selections ist es möglich dem System eine Paketliste eines zweiten System zu übergeben. Also hab ich mich rangesetzt und mit VirtualBox eine saubere Debian-Installation vorgenommen. Die brauchte ich eh irgendwann einmal ;)

Das Debian-System hab ich per Netzwerk installiert. Im Bootprompt habe ich dem Installer noch gesagt, dass ich KDE als Standarddesktop anstelle GNOME haben möchte. Während das Setup durchlief konnte ich mit meinem System wie gewohnt weiterarbeiten.

Nachdem die VM fertig installiert war, habe ich mir dort die installierten Pakete, wie oben bereits erwähnt mit

sudo dpkg --get-selections > debianpackages

geholt. Die so geschriebene Datei musste ich nur noch auf mein richtiges System überspielen und dort ein

sudo dpkg --set-selections < debianpackages

aufrufen, um die neue Paketauswahl zu übernehmen. Danach kann die Installation und Deinstallation mit

sudo apt-get dselect-upgrade

beginnen.

Nachdem apt fertig ist, habe ich ein sauberes und von unnötigen Paketen bereinigtes Debian-System. Einzig die häufig genutzten Pakete muss ich nun wieder installieren.

Vielleicht ist es eine gute Idee, die Paketliste zu sichern, sobald mein Debian wieder alle nötigen Pakete installiert hat ;)

Treiber schreiben ist nicht schwer, Treiber pflegen dagegen sehr

5 September 2009

Dieser Satz fiel mir spontan ein, als ich eben bei Golem.de gelesen habe, dass die von Microsoft bereitgestellten Hyper-V-Treiber im Linux Kernel keine Pflege mehr erfahren. Über 200 Patches waren laut dem Staging-Bericht von Greg Kroah-Hartman nötig um den Code an den Kernel anzupassen. Nun liegt es in den Händen der Entwickler bei Microsoft, sich um den Treibercode im Kernel zu kümmern.

Per EMail wurden sie, wie viele andere Treiberentwickler auch, über den aktuellen Status informiert. Bisher jedoch ohne Antwort. Sollte es dabei bleiben, wird der Code von Microsoft wieder aus dem Staging-Zweig vom Linux Kernel entfernt und somit nie in eine offizielle Kernel-Version gelangen. Warten wir den nächsten Microsoft Patch-Day ab ;)

Be Linux

1 September 2009

Ich hatte ja Anfang des Jahres über den Videowettbewerb der Linux Foundation sowie dessen Gewinner geschrieben. Heute hab ich dieses Video per Mail bekommen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte, da es auf Anhieb zu meinem persönlichen Favoriten geworden ist.

Ich frage mich nur, mit welchen Mitteln die Pinguine gedopt wurden. Oder sind das gar Androiden “Powered by Linux”? ;)

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