Wer wie ich, berufsbedingt oder auch freiwillig, viel mit Microsoft Technologien zu tun hat, ist gut beraten, sich ein fundiertes Wissen zuzulegen. Das kann zum einen durch die Lektüre gedruckter Bücher, den Besuch von Schulungen oder das Studium zahlreicher Internetseiten sein. Eine weitere Möglichkeit bietet Microsoft Learning.
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Microsoft Learning
13 Januar 2010Visual Studio und Team Foundation Server 2010 Beta 2 auf deutsch verfügbar
25 November 2009Die zur TechEd diesen Jahres veröffentlichte Beta 2 vom Visual Studio 2010 und dem Team Foundation Server 2010 gibt es jetzt auch auf Deutsch. Die Lokalisierte Fassung ist für MSDN-Kunden bereits seit einigen Tagen verfügbar. Jetzt kommen auch Otto-Normalverbraucher in den Genuss der Vorabversion.
Visual Studio 2010 Beta 2 steht in der Professional- und der Ultimate-Variante zum Herunterladen bereit. Die offizielle Downloadseite verweist für Visual Studio lediglich auf Webinstaller. Das sind kleine Programme, die die benötigten Komponenten während der Installation aus dem Netz beziehen. Wer lieber ISOs haben möchte, wird im Downloadbereich der Microsoftseite fündig. (Visual Studio 2010 Professional Beta 2 ISO, Visual Studio 2010 Ultimate Beta 2 ISO).
Der Team Foundation Server 2010 Beta 2 steht direkt als ISO Datei zur Verfügung. Gegenüber seinem Vorgänger zeichnet sich der TFS2010 unter anderem durch eine wesentlich vereinfachte Installation inklusive vorgefertigter Szenarien aus. Wie auf der TechEd zu sehen war, ist man mit dem TFS2010 innerhalb einer halben Stunde betriebsbereit. Einen interessanten TechTalk zum Thema gab es ebenfalls.
Die Beta-Versionen ist sicherlich in erster Linie zum Testen der neuen Funktionalitäten gedacht. Beide Installationen bringen das .NET Framework 4.0 Beta 2 mit sich. Das kann, wenn nötig, auch separat heruntergeladen werden. Neben der Testerei können die mit der Beta 2 erstellten Anwendungen auch produktiv eingesetzt werden. Dazu ist das Visual Studio unter der “Go Live” Lizenz veröffentlicht.
Treiber schreiben ist nicht schwer, Treiber pflegen dagegen sehr
5 September 2009Dieser Satz fiel mir spontan ein, als ich eben bei Golem.de gelesen habe, dass die von Microsoft bereitgestellten Hyper-V-Treiber im Linux Kernel keine Pflege mehr erfahren. Über 200 Patches waren laut dem Staging-Bericht von Greg Kroah-Hartman nötig um den Code an den Kernel anzupassen. Nun liegt es in den Händen der Entwickler bei Microsoft, sich um den Treibercode im Kernel zu kümmern.
Per EMail wurden sie, wie viele andere Treiberentwickler auch, über den aktuellen Status informiert. Bisher jedoch ohne Antwort. Sollte es dabei bleiben, wird der Code von Microsoft wieder aus dem Staging-Zweig vom Linux Kernel entfernt und somit nie in eine offizielle Kernel-Version gelangen. Warten wir den nächsten Microsoft Patch-Day ab
Microsoft musste den Code freigeben
24 Juli 2009Nunja. Es klang auch zu schön, um wahr zu sein. Microsoft musste ihren Hyper-V-Treiber unter der GPLv2 veröffentlichen. Grund war eine GPL-Verletzung innerhalb des proprietären Treibers, die von Stephen Hemminger entdeckt wurde.
Nun Microsoft. Dafür gibt es bei mir wieder Punktabzüge in Sachen Sympathie…
Microsoft arbeitet am Linux-Kernel mit
21 Juli 2009Das sind mal dolle Nachrichten, die derzeit durch die Onlinepresse fliegen. Microsoft hat ihren Hyper-V-Treiber für Linux unter der GPLv2 veröffentlicht. Der Treiber erlaubt es Linux als Gast im hauseigenen Virtualisierer Hyper-V zu betreiben. Weil die Treibersoftware von Microsoft unter der GPLv2 freigegeben wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auch in den offiziellen Kernel gelangt.
Ich kann nur sagen: Weiter so Microsoft. Nicht nur, dass Windows 7 und dessen Markteinführung recht gut gelungen ist, nun wird auch noch aktiv an Open Source Software mitgearbeitet. Bleibt mir nur zu hoffen, dass in Zukunft mehr solcher Aktionen aus Redmond zu sehen sind. Dann könnte Microsoft ihren bisher doch etwas angestaubtes Image wieder etwas aufpolieren.
Bing – Der Google-Clon aus Redmond
3 Juni 2009Wer im Internet etwas sucht, greift fast immer zu Google. Diese Vormachtstellung im Internet ist Microsoft schon lange ein Dorn im Auge. Nachdem die geplante Übernahme von Yahoo gescheitert ist, startete nun die öffentliche Betaphase von Bing – Der Suchmaschine aus Redmond.
Ein erster Blick auf die Suchmaschine für Internetseiten, Bilder, Videos, Einkaufstipps und News lässt die typische Microsofthandschrift erkennen. Nimm etwas Bewährtes, mach einige Änderungen daran und verkauf es als neues Produkt. So auch mit Bing. Irgendwie sieht Bing auf den ersten Blick aus wie ein etwas bunteres Google. Selbst Maps und das Filtern der Ergebnisse in “alle anzeigen”, “nur Deutsch” und “Seiten aus Deutschland” ist 1:1 von Google kopiert. Ob Microsoft damit den richtigen Weg geht um dem Platzhirsch Paroli bieten zu können?

