Für die Entwicklung mit Ruby on Rails habe ich vor ein paar Wochen NetBeans für mich entdeckt und für die Ticket-Verwaltung setze ich schon seit geraumer Zeit auf Trac. Was liegt nun näher als beide System zu verbinden? Nach einer Suche im Netz bin ich auf das Cubeon genannte Plugin für NetBeans gestoßen. Das verspricht die Intergration von Trac-Tickets direkt in die NetBeans IDE.
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Trac Ticketsystem in die NetBeans IDE integrieren
29 Januar 2010HAML und SASS online ausprobieren
8 Januar 2010Wer mit Ruby on Rails programmiert ist bestimmt schon über die Markupsprachen HAML und SASS gestoßen. Beide vereinfachen das Erstellen von HTML und CSS Dateien erheblich und kommen gerne in Ruby on Rails Projekten zum Einsatz. Doch was, wenn man neu ist bei HAML und SASS? Oder was, wenn man nur mal eben schnell nachschauen möchte, wie ein bestimmtes Konstrukt auszusehen hat?
Genau für diesen Zweck hat Brian P. Hogan eine kleine Webanwendung namens Rendera programmiert und online gestellt. Sie erlaubt die Eingabe von HTML / HAML, CSS / SASS und JavaScript im Browser und rendert das Ergebnis auf Wunsch. Und wer neu in dieser Materie ist, darf sich über einige Beispiele für CSS, HAML / SASS, HTML und JavaScript freuen. Ein nützliches Helferlein, wie ich finde.
NetBeans als Ruby on Rails IDE
3 Januar 2010Auf der Suche nach der IDE für Ruby on Rails bin ich nach VIM und später Kate nun bei NetBeans gelandet. Die eigentlich für die Java-Entwicklung gedachte IDE aus dem Hause SUN ist auch hervorragend zum Entwickeln von Ruby und Ruby on Rails Anwendungen geeignet.
Installieren lässt sich die IDE auf Ubuntu einfach per
sudo aptitude install netbeans
Das beamt aber nicht die aktuelle Version 6.8 auf meinen Rechner, weshalb ich NetBeans doch lieber per Hand installiere. Dazu lade ich mir das Minimalpaket vom NetBeans Server herunter. Da NetBeans eine Java-IDE ist, verlangt der Installer nach einerm JDK, welches vor NetBeans auf dem Rechner installiert werden muss.
sudo aptitude install openjdk-6-jdk sudo sh netbeans-6.8-ml-javase-linux.sh
Nach erfolgreicher Installation und erstem Start präsentiert sich NetBeans sehr aufgeräumt. Um nun Ruby und Rails Anwendungen entwickeln zu können, benötigt NetBeans noch ein Plugin. Das installiere ich bequem über Tools -> Plugins nach.
Danach bietet NetBeans alles, was das Rails-Entwicklerherz begehrt. Das Anlegen eines neuen Projektes übernimmt ein Assistent.
Den Entwickler unterstützt die IDE mit Syntax Highlighting, schneller Navigation zwischen Model, Controller, View und dazugehörigen Testklassen sowie eingebauter Hilfe. Selbst das wiederkehrende Ausführen von Tests via autotest unterstützt die IDE. Auch das Anlegen neuer Models, Controller, Tests und Scaffolds übernimmt ein leicht zu bedienender Assistent.
Ich entwickle nun schon seit einigen Wochen Rails-Anwendungen mit NetBeans und bin immer noch begeistert. Die vielen kleinen nützlichen Helferlein der IDE nehmen mir viel Routinearbeit ab und unterstützen mich beim schnellen Navigieren in den Dateien. Scheint, als hätte ich meine Rails IDE fürs Erste gefunden. Oder gibt es Killer-Features anderer IDEs, die ich noch nicht kenne und unbedingt brauche?
PDF Dokumente nach belieben mischen
25 Oktober 2009Ich kam heute mal wieder in die Verlegenheit mehrere PDF-Dokumente zu einem zusammenführen zu dürfen. Die einzelnen Dokumente sollten darüberhinaus nicht einfach sukzessive aneinandergereiht, sondern einzelne Seiten gemischt werden. Das Mittel der Wahl heißt hier pdftk – PDF Toolkit.
Das kleine Kommandozeilentool ist auf Debian schnell per
sudo aptitude install pdftk
installiert. Danach kann man einen ersten Blick in die Manpages werfen und sich von den massigen Features des kleinen Tools überzeugen.
Zurück zu meiner Aufgabenstellung. Ich habe ein Dokument Kapitel.pdf, welches separat auf jeder Seite Kapitelüberschriften enthält. Dazu gesellen sich die Kapitel selber in den PDF-Dateien Kapitel1.pdf, Kapitel2.pdf und Kapitel3.pdf. Dem pdftk kann man nun sagen, nimm zuerst Seite 1 von Kapitel.pdf, danach die Datei Kapitel1.pdf, gefolgt von Seite 2 der Kapitel.pdf und so weiter. Das ganze sieht dann so aus:
pdftk K=Kapitel.pdf A=Kapitel1.pdf B=Kapitel2.pdf C=Kapitel3.pdf \ cat K1 A K2 B K3 C output Buch.pdf
pdftk verlangt als erstes die Eingabedateien, die mittels vorangestelltem Bezeichner später referenziert werden. Danach folgt der Befehl cat und die Reihenfolge der vorn referenzierten PDF-Dateien. Beim Referenzieren kann mit einer an den Platzhalter angehängten Zahl auf einzelne Seiten oder ganze Seitenbereiche der referenzierten PDF-Datei angesprochen werden. Schließlich folgt der Befehl output mit dem Dateinamen der neu zu erzeugenden PDF-Datei. E Voila, mein PDF-Dokument ist so aus den einzelnen Bausteinen zusammengesetzt, wie ich es möchte.
Das PDF Toolkit kann natürlich noch weitere Nettigkeiten wie PDF-Dateien splitten, rotieren, ver- und entschlüsseln, Wasserzeichen hinzufügen, Metadaten lesen und schreiben und vieles mehr. Ein wahres Wundertool beim Bearbeiten von PDFs.
Kate als Ruby on Rails Editor
16 Juli 2009Auf der Suche nach einem geeigneten Editor für meine Ruby on Rails Entwicklung, habe ich vor einigen Tagen damit begonnen den KDE-Editor Kate etwas intensiver zu nutzen. Positiv viel mir das bereits vorhandene Syntax-Highlighting für Ruby Code auf. Mit farbigem Text lässt es sich wesentlich leichter Programmieren
Da Kate ein reiner Editor ist, der keine Projekte kennt, kam die Frage auf, wie ich es doch schaffen könnte zumindest eine Art Projekt in Kate zu nutzen. Des Rätsels Lösung heißt im Kate-Jargon “Sitzung”. Eine Sitzung merkt sich neben den geöffneten Dateien auf Wunsch auch die Ausdehung und Position des Editors. Einzig die Einstellungen in Kate muss man abweichend vom Standard so anpassen, dass der Editor ohne eine Sitzung startet und beim Beenden die eventuell geöffnete Sitzung schließt. Das ganze sieht man in nebenstehendem Bild.
Nun gibt es in Rails sowohl Haml als auch Sass als Markupsprachen für HTML und CSS. Leider bietet Kate von Haus aus kein Syntaxhighlighting für diese Datentypen. Bei meiner Suche im Netz bin ich auf die Seite Haml/Sass Syntax Highlighting gestoßen. Dort steht eine XML-Datei für Kate bereit, die heruntergeladen und als
~/.kde/share/apps/katepart/syntax/haml.xml
gespeichert wird. Ab dem nächsten Öffnen einer Haml oder Sass Datei steht auch für diese Dateitypen Syntaxhighlighting bereit.
So gewappnet kann Kate durchaus als Ruby on Rails Editor zum Einsatz kommen, auch wenn einige Nettigkeiten anderer IDEs fehlen. Dafür startet Kate recht fix. Und Schnelligkeit gehört nun mal zu Ruby on Rails
ISO-File mit xdelta patchen
16 Januar 2009Nachdem ich auf KDE4.de von der neuen KDE Four Live-CD gelesen habe, wollte ich den Release Kandidaten von KDE 4.2 natürlich auch ausprobieren. Also rein in den Download-Ordner und da fiel meine Aufmerksamkeit mal wieder auf diese ominöse .xdelta-Datei.
Also apt-cache search bemüht und xdelta gefunden, installiert und einen Blick in die Manpage gewagt. Was steht da? Nun xdelta ist ein Programm, welches eine Datei mit den Unterschieden zwischen Datei A und Datei B erzeugen kann. Nicht nur das, sondern das so erstellte Delta kann später auf Datei A angewandt werden und man erhält Datei B. Ähnlich wie diff und patch. Nur mit dem Unterschied, dass xdelta mit Binärdateien wie ISO-Files umgehen kann.
Super. Und das ganze funktioniert erwartungsgemäß auch. Da ich das ISO-File von KDE Four Live in der Vorgänger-Version 1.1.85 noch auf meiner Platte habe, brauche ich nun nur noch das gut 200MB große xdelta herunterladen und im selben Verzeichnis ablegen. Danach xdelta patch angewandt und schwups (ok. schwuuuuuuuups
) packt mir das Programm das ISO-File von Version 1.1.96 auf die Platte.
aptitude install xcode cd /path/to/downloadfiles/ xdelta patch KDE-Four-Live.i686-1.1.85-1.1.96.iso.xdelta
xdelta ist also ideal um Unterschiede in großen Binärdateien wie ISO-Files zum Download anzubieten. Anstatt der kompletten neuen Version des ISO-Files mit fast 700MB reicht es, das xdelta mit vergleichsweise wenigen 200MB herunterzuladen. Vorausgesetzt natürlich, man hat die Vorgänger-Version noch vor Ort.
Reguläre Ausdrücke erstellen und testen
8 Dezember 2008Letzte Woche musste ich einen recht komplexen Regulären Ausdruck zurechtbasteln. Da mir darin etwas die Übung fehlt, bat ich Kai um Hilfe. Zusammen haben wir die Lösung gefunden und später mit einem sehr nützlichen Online-Tool nochmals evaluiert. Der RegExr von gskinner.com ist ein super Flash-Tool zum Bearbeiten, Evaluieren oder Erlernen von Regulären Ausdrücken. Fast ein Muß für jeden Entwickler





